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Vortrag über die ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika

Keiner kann darüber besser berichten als Dieter Linke aus Herzberg. Als passionierter Sammler und Kenner der Materie kommen die Informationen aus berufenem Munde. Das Interkulturelle Zentrum Herzberg (Esperanto-Centro) hat sich schon seit vielen Jahren auf interkulturelle Themen spezialisiert. Vorträge, z.B. über interkulturelle Themen werden in Zusammenarbeit mit der LEB Göttingen organisiert.

Dieter Linke
Dieter Linke
Dieter Linke informierte umfassend über die vielen Facetten der deutschen Kolonialgeschichte in Afrika.
Diese Phase erstreckte sich über einen Zeitraum von 1880 bis 1918.
Deutsche Kaufleute waren schon seit der Mitte des 19.Jahrhunderts eigenverantwortlich in Afrika tätig.
Deutschland hatte bis zum Ende des Weltkriegs I vier Kolonien in Afrika, nämlich Deutsch-Ostafrika mit der Insel Sansibar, Deutsch-Südwestafrika sowie Kamerun und Togo. Die Insel Helgoland erhielt Deutschland von den Engländern im Tausch gegen die Insel Sansibar. Die Flächen der afrikanischen Kolonien waren um ein Vielfaches größer als Deutschland selbst. Togo galt schlechthin als afrikanische Musterkolonie. Dieses Land blieb weitestgehend in der Hand der Landeswohner, welche das Land auch wirtschaftlich selbst nutzten. Die afrikanischen Länder wurden für die europäischen Kolonialländer sozusagen wie Kuchenstücke aufgeteilt.
Bis ca. 1870 war Afrika noch weitestgehend unerforscht. Lediglich verschiedene christliche Missionsgesellschaften waren schon seit dem 18. Jahrhundert in Afrika aktiv. Bekannte deutsche Forscher durchquerten Afrika und verfassten über diesen noch neuen und unerforschten Kontinent viele Bücher.
Damals war Afrika noch sehr dünn besiedelt. Heutzutage explodieren in Afrika - dank moderner Medizin und besserer Nahrung- die Einwohnerzahlen.

Über die Bodenschätze, Krankheiten, Seuchen, Hungersnöte, Kriege, aber auch über das Bildungs- und Schulwesen, Krankenhäuser, usw. wurde ebenfalls berichtet.
Mit vielen Illustrationen und schönen Grafiken informierte der Referent die Teilnehmer der Veranstaltung. Beispielsweise verglich er es auch mit den Erfahrungen anderer Kolonialländer. Sicher wird jeder Mensch in Sachen Kolonialgeschichte einen eigenen Standpunkt haben. Es gibt positive und negative Seiten und Betrachtungsweisen.

Wer interkulturelle Themen, z.B. über Kulturen, Sprachen, Reiseberichte, andere Länder anbieten kann, kann sich mit uns in Verbindung setzen.
Der nächste Vortrag im Medienraum der Stadtbücherei Herzberg findet am Dienstag, den 12.03.15 um 19 Uhr statt. Die Referentin Ingeborg Amanzi berichtet über:
"In Tansania mit der Bibel die Bantusprache Kiswahili lernen".
 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 18.02.2015



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