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Weihnachtsbäume frisch aus der Schonung

Forstgenossenschaft lud zum Baumschlagen ein.

Nach dem Weihnachtsbaumschlagen konnte man sich bei Bratwurst und Heißgetränk stärken.
Nach dem Weihnachtsbaumschlagen konnte man sich bei Bratwurst und Heißgetränk stärken.

Immerhin 460 Hektar betreut die Forstgenossenschaft Pöhlde mit ihren rund 200 Mitgliedern. Die einzelnen Besitzrechte gehen bis in das Mittelalter zurück. Wer von den Pöhldern einen richtigen Schornstein hatte und für seinen Fürsten Hand- und Spanndienste leistete, erhielt dafür eine ganze Stelle. Wer nur ein „russisches Rohr“ als Feuerstelle hatte, musste sich mit einer halben Stelle begnügen. „Rund 2000 Festmeter Holz schlagen wir vorwiegend im Rotenberg, “ so der Vorsitzende der Forstgenossenschaft, Dietmar Steinmetzer. Inzwischen hätten sich die von dem Jahrhundertorkan im Jahr 1997 geschädigten Kulturen wieder gut erholt, so Steinmetzer. Vor 14 Jahren hatte die Forstgenossenschaft in der Parzelle „In den Birken“ eine stattliche Anzahl von Nordmannstannen gepflanzt. Da sie ihren Platz in einem Bereich fanden, über die später eine geplante Stromleitung führen sollte, ging man davon aus, dass sie nach Erreichen einer bestimmten Höhe als Weihnachtsbäume verkauft werden sollten. Nachdem die Stromleitung im Jahr 2014 entfernt wurde, entschloss man sich, die Bäume noch wachsen zu lassen. Geschützt gegen Verbiss - auf die Spitzen wurde Schafswolle gelegt - und jährlich gepflegt, konnten sich die Bäume prächtig entwickeln, da sie mit Bedacht nicht eng gepflanzt wurden. Zum vergangenen Samstag hatte die Forstgenossenschaft die Bevölkerung wieder zum Baumschlagen eingeladen. Wer sich einen Baum ausgesucht hatte, konnte das fachmännische Absägen als Service in Anspruch nehmen. In den vergangenen Jahren hat die Forstgenossenschaft rund 300 neue Tannen gepflanzt. Staunen konnte man über das Längenwachstum der neuen Bäume, die seit Dezember 2016 über einen halben Meter an Höhe zugelegt haben. Mit dem Fortsetzen der Aktion wolle man nicht nur den Pöhldern, sondern auch Familien aus der Region einen Gefallen tun, so Dietmar Steinmetzer. Besonders für die Kinder, die mit ihren Eltern oder Großeltern erstmalig zum Weihnachtsbaumschlagen gekommen waren, war die Aktion ein besonderes Erlebnis. Nachdem man seinen Baum im oder auf dem Auto verstaut hatte, konnte man sich bei Glühwein und Bratwurst stärken. Ein Teil der Bäume in der Schonung hat inzwischen eine Höhe erreicht, die für einen normalen Wohnraum zu hoch ist. Deshalb wurden einige kürzlich zerlegt und die Äste als Schmuckreisig verkauft. werden. Alle diejenigen, die jetzt noch eine höhere Nordmannstanne benötigen wie Unternehmen, Einrichtungen, Behörden, Schulen und andere, können noch einen solchen Baum kostengünstig über Dietmar Steinmetzer (05521/3203) bekommen, bevor weiter Platz für „Nachwuchs“ geschaffen wird.

Text und Fotos. Paul Beier

 

 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 15.12.2017



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