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Die Rückkehr des Grottenhechtes

Bogenmauer am Juessee soll wiederhergestellt werden

Christian Lang mit Mitstreitern am Ort der geplanten Grottenmauer Foto: Beier
Christian Lang mit Mitstreitern am Ort der geplanten Grottenmauer Foto: Beier

Es war einmal… so fangen meist Märchen an. Fragt man aber ältere Herzberger und besonders ältere Angler nach dem „Grottenhecht“ im Juessee, so war - und ist - die Geschichte um diesen Fisch kein Märchen, sondern Realität. In der Nähe des Skaterplatzes befindet sich eingelassen in den Juesberg eine Art gemauerte Nische mit einer Sitzgelegenheit. Dieser Bereich wurde von den Herzbergern die „Grotte“ genannt. Warum dieser Bereich so genannt wurde, ist nicht bekannt. Vis á vis am/im Juessee existierte bis Anfang der 1980er Jahre die sogenannte „Grottenmauer“. Darunter war die Heimat eines Hechtes, der den Erzählungen nach mindestens 1,60 Meter lang gewesen sein soll. Wegen dieses Fisches traute sich viele Jahre lang niemand, an der Grottenmauer ins Wasser zu steigen, um eine Runde im Juessee zu schwimmen. Auf alten Postkarten ist die Grottenmauer noch zu erkennen. Ziel der Bürgerinitiative „Rückkehr des Grottenhechtes“ um den Herzberger Christian Lang ist es seit Anfang des Jahres, die ehemalige „Grottenmauer“ wieder aufzubauen und damit ein altes Stück Herzberg wiederherzustellen. Manche meinen, der „Grottenhecht“ sei nach dem Abriss seiner „Behausung“ nicht mehr gesehen worden. Vorher habe man ihn noch von der Grottenmauer sehen können, wenn man senkrecht ins Wasser schaute. Da Hechte aber steinalt werden können, gebe es ihn vielleicht noch. Am 09.Januar 2018 gründete sich die Facebook-Gruppe „Die Rückkehr des Grottenhechtes“. Am 23. Februar erfolgte das erste Treffen. Seitdem habe die Gruppe rund 70 Interessent/innen, so der Initiator Christian Lang. Nach der Ortsbesichtigung am 24. März und den beiden „Steinernten“ von Abbruchsteinen am Wasserrad am 05. und 23. Mai plant die Gruppe eine weitere „Steinernte“ am 23.Juni und einen Info Stand am 29.Juni beim „Fest im Park“. Wenn aus Spenden rund 800,- € zusammengekommen sind, soll ein Bauantrag gestellt werden. Fernziel, so Christian Lang, ist ein Baubeginn im Frühjahr 2019 und ein Abschluss Mitte 2019 – oder beides ein Jahr später. Das abgeschlossene Projekt wird dann der Stadt Herzberg zur weiteren Betreuung übergeben. Immerhin müssten seiner Schätzung nach 20 bis 22 Tonnen Steine gelagert, transportiert und verarbeitet werden, sagte Christian Lang. Neben Geld unter anderem für Zement, Beton, Mörtel und Füllkies wird auch „Muskelpower“ von Freiwilligen gesucht. Weitere Informationen findet man auf Facebook unter „Die Rückkehr des Grottenhechtes“. Infos gibt auch Christian Lang unter seiner Mailadresse lang.braemer@t-online.de. Spenden werden erbeten auf das Konto DE58 2689 1484 1102 8254 00 der Zukunftswerkstadt Herzberg e.V. (Volksbank im Harz, Stichwort „Grottenhecht“).

Text und Foto: Paul Beier

 

 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 06.06.2018



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