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Bedarf an neuen Krippen- und KiTa-Plätzen

Aus der Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses.

KiTa "Regenbogen". Foto: Beier
KiTa "Regenbogen". Foto: Beier

Der seit 2003 stetige Rückgang der Geburtszahlen führte dazu, dass die Zahl der angebotenen Kindergartenplätze aus Kostengründen verringert werden musste. In einem ersten Schritt wurden zunächst Gruppen reduziert und einige in einem zweiten Schritt geschlossen. Dafür konnten freiwerdende Räumlichkeiten wegen einer vermehrten Nachfrage als Krippenplätze genutzt werden. Nicht absehbar war der Anstieg der Geburtenzahlen in den letzten Jahren. Im Kindergartenbereich stehen zum 01.08.2018 333 Plätze zur Verfügung. Dies entspricht einer Angebotsquote von 81,4%. Im Bereich der Krippen liegt diese derzeit bei 33 % der Kinder mit 73 vorgehaltenen 73 Plätzen.Damit wird der aktuelle Bedarf nahezu abgedeckt. Um dem Rechtsanspruch auf Krippen- und Kindergartenbetreuung auch zukünftig gerecht zu werden und auf eine steigende Nachfrage vorbereitet zu sein, wurden den Ausschussmitgliedern von der Stadtverwaltung mehrere fundierte Vorschläge im Verlauf der Sitzung unterbreitet. Nach der Begrüßung durch die Ausschussvorsitzende Christa Hartz berichtete Raimund Päckers von der Stadtverwaltung unter anderem über befristete Neueinstellungen in den Kindertagesstätten zur Qualitätsverbesserung, wobei eine Option auf Verlängerung bestehen würde. Einen deutlichen Anstieg habe es bei der Nutzung des Jugendzentrums im Park gegeben, so Päckers. Lag die Zahl der Besucher im JUZ im Jahr 2017 bei rund 100 Jugendlichen im Monat, so hätten in den ersten 5 Monaten 2018 monatlich rund 150 Jugendliche sich im JUZ eingefunden. Er wies unter anderem darauf hin, dass für die Ferienbetreuung von Schulkindern im JUZ durch die Stadt in den gesamten Sommerferien noch einige Plätze frei seien. Vorgestellt wurde auch die vom Landkreis Göttingen entwickelte Übersicht zur Vereinheitlichung der Kindertagesstättenbedarfsplanung im gesamten Landkreis. In diesen Tagen soll im Landtag das neue Kindertagesstättengesetz verabschiedet werden, wonach eine Beitragsfreiheit für alle Kindergartenkinder eingeführt werden soll und nicht mehr Sprachförderungsmaßnahmen nicht mehr wie bisher von Grundschullehrer*innen, sondern von Erzieher*innen in den Kindertagesstätten durchgeführt werden sollen. In ihrem Bericht ging die Stadtjugendpflegerin Sarah Hoffmann unter anderem auf die Unterstützung durch Praktikantinnen, den Stand der geplanten Vorhaben im Domeyer-Park und die Zusammenarbeit mit den Schulen in einem Netzwerk ein. Hier bieten sich Möglichkeiten der Nutzung des Jugendzentrums an. Die Anwesenden dankten ihr für ihr großes Engagement. In der Folge stimmten die Ausschussmitglieder allen Beschlussvorschlägen der Stadtverwaltung in Bezug auf Einzelthemen zur Bewältigung der Situation in den Kindergärten einstimmig zu. Auf die Frage, woher unter anderem die für die Herstellung eines zusätzlichen Gruppenraumes in der Kindertagesstätte Sieberdamm benötigten rund 120.000,- € kommen, gab Bürgermeister Lutz Peters Hinweise, die auch für die weiteren benötigten Haushaltsmittel gelten. Man werde zum Teil für Maßnahmen in diesem Jahr geplante Mittel nicht oder nicht in vollem Maße bis Jahresende nutzen müssen, sondern könne manches in das Jahr 2019 übertragen. Damit würden die geplanten Vorhaben nicht gestrichen, sondern wegen der anderen Priorität verschoben, sagte Lutz Peters. Da die Krippen derzeit voll ausgelastet sind und derzeit noch 8 Kinder auf der Warteliste zum 01.08.18 stehen, wurde über die Option, im Jahr 2019 einen Neu- oder Anbau an die Kindertagesstätte Mahnte zu errichten, eingehend informiert. Wichtig für die Entscheidung wird der Nachweis eines größeren Bedarfs sein. Weiterhin soll die Betriebserlaubnis für eine Kindergartengruppe in der KiTa Mahnte ab dem 01.08.18 auf eine Ganztagsbetreuung von mindestens 8 Stunden geändert werden. Die bisher auf je eine Kleingruppe beschränkte Nachlaufzeit in den Kindertagesstätten „Wilde Wiese“ (Pöhlde) und „Regenbogen“ (Scharzfeld) soll auf eine volle Gruppe mit bis zu 25 Kindern erweitert werden. Bei der Ratssitzung am 27.Juni werden die gesamten Beschlussvorschläge des Ausschusses im Mittelpunkt der Entscheidungen stehen.

Text und Fotos: Paul Beier

 

 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 22.06.2018



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