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Anbau am Mahnte Kindergarten befürwortet

Mitglieder des Jugend– und Sozialausschusses trafen sich zur Sitzung

… und dann Zum Beispiel Schach spielen
… und dann Zum Beispiel Schach spielen

Bei der Sitzung des Jugend- und Sozialausschusses standen der Bericht der Stadtjugendpflegerin Sarah Hoffmann und Haushaltsplanungen für 2019 im Mittelpunkt der Informationen und Beratungen. Bei den ersten Planungen für einen Anbau an den Kindergarten Mahnte (wir berichteten) ging man vom Platzbedarf für eine zusätzliche Gruppe aus. Die geschätzten Kosten beliefen sich unter dieser Vorgabe auf 180.000,-€ für den Kindergartenanteil und 300.000,- € für den Krippenanteil. Insgesamt lagen damit die Kosten bei rund 480.000,-€. Nach der Umplanung auf Raum für 2 Gruppen und Wegfall des Umbaus des Kindergartens am Sieberdamm wurden die Ausschussmitglieder über die neuen Kostenplanungen informiert. So mussten nach den neuen Vorgaben die Kosten zwischenzeitlich für den Kindergartenanteil auf 400.000,- und für den Krippenanteil auf 800.000,- € angehoben werden. Mit dem Hinweis, dass Einsparungsmaßnahmen zur Kostensenkung berücksichtigt werden sollen, stimmten die Ausschussmitglieder dem Beschlussvorschlag einstimmig zu. Die weiteren Haushaltsplanungen für Jugend und Soziales umfassten unter anderen die Bereiche Senioren, die Städtischen Kindergärten, Obdachlosenunterkünfte sowie die Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und deren Förderung. Den Haushaltsplanungen, die im Wesentlichen den Ansätzen von 2018 entsprechen, stimmten sie ebenfalls zu.

In der Kreativwerkstatt wird von Kindern und Jugendlichen gerne gebastelt
In der Kreativwerkstatt wird von Kindern und Jugendlichen gerne gebastelt

In ihrem Kurzvortrag berichtete Stadtjugendpflegerin Sarah Hoffmann über den Einsatz von Praktikant/innen, Begegnungsveranstaltungen sowie den durchgeführten zahlreichen Freizeit- und Kulturprojekten in diesem Jahr. Dabei ging sie auf Vorhaben in der Kernstadt und in den Ortsteilen ein. Die Zusammenarbeit mit der Oberschule Herzberg und dem Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium bezeichnete sie als sehr fruchtbar. Die Besucherzahlen in den Jugendräumen seien konstant, sagte Sarah Hoffmann. Im Jugendzentrum der Kernstadt lägen sie freitags meist bei 15 Jugendlichen, die sich im Tonstudio, beim Kochen und beim Tischtennis beschäftigten. Die Ferienpassaktion 2018 sei mit 158 verkauften Ferienpässen und mehr Angeboten als im Jahr 2017 wieder ein Erfolg gewesen. Die Highlights dabei waren die angebotenen Fahrten und die Besuche von Freibädern. Für ihre engagierte Arbeit erhielt die Stadtjugendpflegerin ein verdientes Lob von den Anwesenden. Mit einem übersichtlichen Zahlenwerk stellte Raimund Päckers von der Stadtverwaltung die Ferienbetreuung in diesem Jahr vor. Die Stadt Herzberg hatte nach dem Ende der Hortbetreuung im Sommer 2017 zunächst für ein Kalenderjahr als freiwillige Leistung für Schulkinder von 6 bis 14 Jahren eine Ferienbetreuung beschlossen.

Betreuung bei der Ferienpassaktion
Betreuung bei der Ferienpassaktion

Durch geeignete Maßnahmen wie das Angebot, die Ferienbetreuung zukünftig in wöchentlichen Blöcken zum Pauschalpreis von 75,- € einschließlich Mittagessen anzubieten, soll eine verbesserte Auslastung erreicht werden, so Päckers. Die Verwaltung schlägt vor: Keine Ferienbetreuung in den Weihnachtsferien wegen der zahlreichen Feiertage; Betreuung in den Oster- und Herbstferien, sofern die Ferienwochen mindestens 4 Arbeitstage beinhalten, Betreuung in den Sommerferien für 3 Wochen analog zu den Schließzeiten der Kindertagesstätten/Ferienbetreuung in der KiTa Mahnte; Betreuung jeweils von 08.00 bis 15.00 Uhr mit Vor- und Nachlaufzeiten von jeweils 30 Minuten. Die Stadt sei bemüht, die Ferienbetreuung verlässlich anzubieten, sagte Bürgermeister Lutz Peters. Sollten Ferienzeiten „schief“ liegen, werde man flexible Entscheidungen treffen. Dem entsprechenden Beschlussvorschlag folgten die Ausschussmitglieder einstimmig. Sehr ausführlich wurde über den Vorschlag des Landkreises Göttingen zur Einrichtung eines Familienzentrums auch in Herzberg diskutiert. Beworben haben sich für die Gestaltung und Durchführung eines solchen Projektes die Heilpädagogischen Einrichtungen der Lebenshilfe (HEL), deren Mitarbeiterin Susanna Hehl Planungsinformationen vorstellte und Fragen beantwortete. Ebenfalls einstimmig verabschiedeten die Ausschussmitglieder den Beschlussvorschlag zur Änderung der Entgeltordnung für die Kindertagesstätten der Stadt Herzberg. Diese wird erforderlich mit der Einführung der Beitragsfreiheit für Kinder an Vollendung des 3. Lebensjahres sowie der erhöhten Finanzhilfe.

Text und Fotos: Paul Beier
 

 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 26.10.2018



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