Logo
Geselliges Beisammensein mit aktuellen Informationen

Ehemalige landwirtschaftliche Fachschulabsolventen Osterode trafen sich.

Karl Wiedemeier (auf der Treppe,Mitte) mit Mitgliedern und dem Referenten Michael Döring (2.v.l.) Foto: Beier
Karl Wiedemeier (auf der Treppe,Mitte) mit Mitgliedern und dem Referenten Michael Döring (2.v.l.) Foto: Beier

Im Jahr 1965 wurde die landwirtschaftliche Fachschule in Osterode wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen. Der zum Zeitpunkt der Schließung der Ausbildungsstätte schon lange bestehende „Verein der landwirtschaftlichen Fachschulabsolventen Osterode („vlf“) blieb auf Wunsch der Mitglieder bis heute weiterhin bestehen. Seit über 50 Jahren trafen sie sich nicht nur zu Generalversammlungen, sondern auch zu interessanten Veranstaltungen im Rahmen der Erwachsenenbildung und zu gemeinsamen Unternehmungen. Diese wurden inzwischen der Altersstruktur angepasst. Gab es bis vor einigen Jahren noch interessante gemeinsame Auslandsbildungsreisen, wurden diese Vorhaben mit Rücksicht auf den steigenden Altersdurchschnitt auf 4-tägige Inlandsfahrten umgestellt. Viele der derzeit noch 71 Mitglieder (46 Herren und 25 Damen) haben immer noch untereinander Kontakte. So freuten sich am vergangenen Donnerstagnachmittag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Generalversammlung im Englischen Hof in Herzberg über ein Wiedersehen. Weil Herzberg für alle Mitglieder zentral liegt, finden die Versammlungen seit Jahren hier statt. Diesmal forderte neben dem Alter diesmal auch der starke Sturm seinen Preis. Viele von den Mitgliedern, die sonst immer an den Treffen teilnahmen, meldeten sich kurzfristig wegen der unsicheren Wetterlage von dem Vorhaben ab. Da es keinen Nachwuchs mehr für den Verein gebe, so der 1.Vorsitzende Karl Wiedemeier in seiner Begrüßung, würde der Altersdurchschnitt der Mitglieder verständlicherweise jährlich steigen. Dies habe aber den Zusammenhalt bisher nicht gestört. Der Altersanstieg sei auch kein Grund dafür, auf aktuelle Informationen aus den früheren Arbeitsbereichen oder auf gesellige Veranstaltungen zu verzichten. Reiseprojekte werde es aber bedauerlicherweise nicht mehr geben. In seinem Bericht informierte er unter anderem über die Vorstandsarbeit des Vereins und über Aktivitäten in Regional- und Bundesversammlungen. Gerne berichtete Michael Döring, Studiendirektor und Koordinator Agrarabteilung an der BBS II Northeim als Gast über die Aktivitäten an dem letzten landwirtschaftlichen Schulstandort in Südniedersachsen. So betreue die Schule rund 350 Schüler/innen mit immerhin 25 Voll- und Teilzeitkräften im „grünen“ Bereich. Da es immer weniger Familienbetriebe in der Landwirtschaft gebe, dafür umso mehr Betriebe mit 50 ha und mehr, seien diese auf „fremde Mitarbeiter/innen“ angewiesen, so Döring. Im 1.Schuljahr käme 65 Prozent der Schüler nicht aus landwirtschaftlichen Betrieben. Die positiven Berichte von Kassierer Wilhelm Thiele und den Kassenprüfern schlossen mit der Entlastung des Gesamtvorstands. Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden Karl Wiedemeier zum 1.Vorsitzenden, Wilhelm Thiele zum Kassierer und Annelise Grobecker als Beisitzerin in ihren Ämtern wiedergewählt. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ stellte Karl Wiedemeier die Frage „Wie geht es weiter mit dem Verein?“ und forderte die Mitglieder auf, sich bis zur Generalversammlung 2019 Gedanken zu machen. Es werden keine Beiträge mehr kassiert, da das noch vorhandene Vereinsvermögen für die wenigen Vorhaben noch ausreiche, so Wiedemeier. Eine spätere Auflösung des Vereins irgendwann würde man nicht ausschließen. Die bestehenden Kontakte sollten danach aber bestehen bleiben.

Der Kopfhainbuchenwald Gieboldehausen Foto: Realgemeinde Gieboldehausen
Der Kopfhainbuchenwald Gieboldehausen Foto: Realgemeinde Gieboldehausen

Nach der gemeinsamen Vesper berichtete Michael Döring, in seinem Gastbeitrag im Rahmen der Ländlichen Erwachsenen Bildung über das Thema „Einzigartig – die Kopfhainbuchen von Gieboldehausen“. Der historische Kopfhainbuchenwald von Gieboldehausen sei mit seiner zusammenhängenden Größe von über 8 ha und mit mehr als 3.000 Bäumen einzigartig, sagte Döring. Das Alter der Bäume beträgt durchschnittlich 120 Jahre. Das seit 1995 unter Schutz gestellte Areal wird durch die Niedersächsische Umweltstiftung und den Landschaftspflegeverband Göttingen gefördert. Im Jahr 2002 wurde ein Rundwanderweg durch den Kopfhainbuchenwald angelegt. Dieser ist ca. 3,5 km lang.

Der Kopfhainbuchenwald Gieboldehausen Foto: Realgemeinde Gieboldehausen
Der Kopfhainbuchenwald Gieboldehausen Foto: Realgemeinde Gieboldehausen


 

Text: Paul Beier

 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 26.01.2018



Stichwortsuche

Marktplatz-Cam
Ansicht vergrößern
Ansicht vergrößern
weitere Informationen
weitere Informationen
Engagierte Stadt
Engagierte Stadt
Veranstaltungskalender
weitere Informationen
weitere Informationen
Veranstaltungen
[26.05.2018 10:30 Uhr - 11:30 Uhr]Herzberger Samstag
[26.05.2018 19:00 Uhr]Lonauer Kirche in musikalischem Gewand
[30.05.2018 17:00 Uhr]Vortrag des Baumanagements Süd-Niedersachsen
[17.06.2018 17:15 Uhr]Herzberger Schlosskonzerte
[21.06.2018 19:30 Uhr]Vortragsabend
Veranstaltungskalender
weitere Informationen
---- Herzberg 2015 ---- In 6 Minuten
Imagefilm Stadt Herzberg am Harz
Imagefilm Stadt Herzberg am Harz
Herzberg am Harz - die Esperanto-Stadt
Herzberg am Harz - die Esperanto-Stadt
Heiraten auf Schloss Herzberg
Der Weg zu Ihrer Traumhochzeit
Der Weg zu Ihrer Traumhochzeit
Museum Schloss Herzberg
Museum Schloss Herzberg
Bus-Fahrplan
Bus-Fahrplan
Bahn-Fahrplan
weitere Informationen
weitere Informationen
Anreise nach Herzberg
Anreise nach Herzberg