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Herzberg ist weitere 2 Jahre „Engagierte Stadt“

Antrag Zukunftswerkstatt war erfolgreich

Foto: Beier
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Dank der maßgeblichen Arbeit der Zukunftswerkstatt Herzberg e.V. und des ehrenamtlichen Engagements der Mitglieder und von Herzberger/innen nimmt die Stadt auch 2018/2019 an dem bundesweiten Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ teil. Bereits seit 2015 gehörte Herzberg zu den 50 ausgewählten Städten in Deutschland, in denen sich gemeinnützige Organisationen, die Kommune und die Wirtschaft gemeinsam vor Ort für bessere Strukturen im bürgerlichen Engagement einsetzen. Dafür erhält die Zukunftswerkstatt nach einem erneuten Antrag auch in den kommenden zwei Jahren eine finanzielle Förderung sowie ein umfangreiches Angebot an professioneller Beratung und Begleitung im Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“. Eine Jury bestehend aus den Förderpartnern des Netzwerkprogramms „Engagierte Stadt“ hatte die Entscheidung getroffen. Sechs Stiftungen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördern das Gesamtprogramm bis Ende 2019. Gefördert werden nicht Einzelprogramme, sondern ausschließlich der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken vor Ort. Es geht darum, durch gemeinsames Wirken dauerhafte Strukturen für bürgerliches Engagement zu schaffen. Daran sollen Kommunen, gemeinnützige Organisationen und die Wirtschaft beteiligt sein. „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Jury, “ so Wolfgang Drebing-Bachmann, der 1.Vorsitzende der Zukunftswerkstatt. In der noch laufenden 1.Förderperiode habe man viel erreicht. Dazu zählen unter anderem zwei angelegte Streuobstwiesen am Weinberg, eine Vereinsbroschüre mit Erläuterungen in sechs Sprachen, die Säuberung, Erneuerung und Ergänzung diverser Beschilderungen in der Stadt und die Begleitung von Neubürger/innen aus der ganzen Welt. Zusätzlich wurden die Schaufenster von leerstehenden Geschäften von kreativen Menschen zu positiven Blickfängen umgestaltet, die gemeinschaftsgetragene Schneiderei „SolHaWe Textil“ als Leuchtturmprojekt gegründet und ein Schaufenster zu einer „Kulturtafel“ über aktuelle Veranstaltungen umfunktioniert. Weiterhin konnte der Geschäftsmann Erich Margenburg als Netzwerkkoordinator angeworben werden. Im Hinblick auf die nahe Zukunft sagte die Pressekoordinatorin der Zukunftswerkstatt, Lena Schaumann: „ Ein gutes Miteinander aktiv zu leben, also nicht Ausgrenzungen und Spaltungen Raum zu geben, sondern gegenseitige Hilfe und Rücksichtnahme auf Schwächere zu praktizieren, sehen wir als den richtigen Weg dafür an, dass wir auch zukünftig eine lebens- und liebenswerte Stadt mit Herz bleiben.“ Neben der Fortführung einiger bisheriger Projekte hat die Zukunftswerkstatt ein breites Spektrum noch nicht abgeschlossener und neuer Projekte in ihrer Agenda. Hierzu gehören unter anderem 3 zentrale Wirkungsziele: 1.Nachdem es gelungen ist, durch die Kooperation zwischen der Zivilgesellschaft und der Kommune gute Wirkungen zu erzielen, soll vorrangig die Kooperation mit der Wirtschaft ausgebaut werden. Mögliche Ansatzpunkte sind: Abgestimmte passgenaue Qualifizierungsmaßnahmen zur Verhinderung von Arbeitskräftemangel und Attraktivität als familienfreundlicher Wohnort, um Arbeitskräfte zu halten und zu gewinnen. 2. Bewahrung und Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes auch in Zeiten des demographischen Wandels. Aktivitäten hierzu werden unter anderem die Umgestaltung des Domeyer Parks, die Verstetigung der „Herzberger Samstage“ und die Durchführung von Bürgerdialogen sein. 3. Die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen vertiefen. Geplant sind unter anderem eine Veranstaltungsreihe „Schnittstellen zwischen Haupt- und Ehrenamt“ und ein regelmäßiger Austausch im Bereich Integration von Neubürger/innen. Zur Umsetzung aller Vorhaben ist die Fortsetzung der bisherigen Arbeit des Netzwerkkoordinators Erich Margenburg von großer Bedeutung. Die Organisatoren gehen davon aus, dass sich die Netzwerkarbeit bis Ende 2019 so gefestigt hat, dass die Fortführung der Zusammenarbeit zwischen Bürger/innen, Kommune und Wirtschaft übereinstimmend befürwortet wird.

Foto: Beier
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Text und Foto: Paul Beier
 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 27.10.2017



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