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Fußgängerzone strahlt im adventlichen Glanz

Neue Lichterketten wurden vorher falsch geliefert.

Foto: Beier
Foto: Beier

In den vergangenen Jahren häuften sich die Defekte an den vorhandenen Lichterketten, die für die Adventsbeleuchtung der Fußgängerzone jahrelang zum Einsatz kamen. Hinzu kam, dass ausgefallene Glühlampen nicht mehr oder zu horrenden Preisen beschafft werden konnten (wir berichteten). Während die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Marktplatz (obere Fußgängerzone) durch Spenden und Überschüsse von Veranstaltungen nach und nach erneuert werden konnten, musste die Beleuchtung in der mittleren Fußgängerzone (bis zur Kaufmannsgasse) und der unteren Fußgängerzone (bis zur Bundesstraße) mangels Geld und Ideen zurückgestellt werden. Dies war, so die Vermutungen der Einwohner Herzbergs, der Grund dafür, dass bis kürzlich abends die Straßenlampen die Funktion der Adventsbeleuchtung übernahmen. Zuvor hatte sich jedoch schon eine Initiative gebildet, der die Erneuerung der Adventsbeleuchtung besonders am Herzen lag. Hier hatte Matthias Bick „den Hut auf“. Schon seit 2003 hatte er sich selbst um 8 Lichterketten im Bereich des Kinos gekümmert und unter anderem defekte Glühlampen austauschen lassen. Gemeinsam mit Unternehmen und Einzelpersonen wurde die neue Beleuchtung konzipiert, Spenden gesammelt und Lichterketten mit LED-Lichtern bestellt. Ursache dafür, dass die Beleuchtung erst jetzt zum größten Teil eingesetzt werden konnte, war eine Fehllieferung des Herstellers. Sie kam außerdem auch erst eine Woche vor dem 1.Advent mit Verspätung an. Derzeit sind die Lichterketten bis über die Kaufmannsgasse hinaus angebracht und sollen noch die Bundesstraße erreichen. Besonders positiv war die Unterstützung durch Anlieger, die kleine bis größere Geldbeträge spendeten und im Gegensatz zu den Vorjahren die Anbringung von Haken an ihre Mauerwände genehmigten. Während rund 22 Lichterketten die mittlere Fußgängerzone zieren, sind für die untere Fußgängerzone rund 15 Ketten geplant. Die Kosten werden insgesamt einschließlich Montage bei rund 20.000,- € liegen. Davon sind bisher rund 10.000,- € aus Spenden und aus Überschüssen vom „Jues in Flammen“ und Verkauf des Fotokalenders vorhanden, so Matthias Bick. Eine zehn Meter lange Kette kostet derzeit rund 500,- € ohne Nebenkosten. In den Finanztopf fließen jetzt auch die Überschüsse aus dem Weihnachtstreff und der „Rentierrampe“ vor dem Kino ein. Spenden werden auch in Kleinbeträgen angenommen. Dafür kann eine Rechnung, aber keine Spendenbescheinigung erstellt werden. Eingelagert werden sollen die gesamten Lichterketten im Bereich des Kinos, so Matthias Bick.

Text und Foto: Paul Beier

 

 

Stadt Herzberg am Harz
erstellt am 18.12.2017



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