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Rhumequelle
Die Rhumequelle bei Pöhlde

Rhumequelle bei Pöhlde
Rhumequelle bei Pöhlde


Die Rhumequelle bei Pöhlde gehört zu den ergiebigsten Karstquellen Mitteleuropas.

Am Tage fließen etwa 2500 Liter in einer Sekunde über den Rhumefluss ab. In Hochwasserzeiten schüttet die Quelle bis zu 5500 Liter in der Sekunde aus.

Das Wasser hat eine gleichbleibende Temperatur zwischen 8 und 9 Grad.
Mit ihrem trichterförmigen Quelltopf von ca. 20 m Durchmesser stellt die Rhumequelle eines der bedeutendsten Naturdenkmäler Norddeutschlands dar. Zusammen mit ihren ca. 360 Nebenquellen bildet sie ein Rückzugsgebiet für seltene Tierarten.



Rhumequelle
Rhumequelle

Die Rhumequelle bezieht den Hauptanteil ihres Wassers aus den Versickerungen der Harzflüsse Oder und Sieber.
Diese Versickerungsstellen liegen rund 50 - 60 m höher als der Quelltopf der Rhumequelle.
Erdfallreihen zeigen den unterirdischen Lauf des Karstwassers an der Erdoberfläche an.

Markierungs- (Färbe-) versuche des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung 1991 bewiesen das Wiederauftauchen des Sieberwassers in der
8,7 km südwestlich und 40 m tiefer gelegenen Rhumequelle.
Die Fließzeit betrug knapp vier Tage.



Die Sage von der Rhumequelle
(nacherzählt von Ulrich Mattke)

Romar, ein blühender Jüngling, erblickte einst im Wald eine schöne Mädchengestalt, eine Nixe namens Ruma. Die beiden wurden bald von großer Liebe zueinander ergriffen. Obwohl die Väter der beiden Liebenden verfeindet waren, schlossen die beiden jungen Leute den Bund fürs Leben. Nach längerer Zeit, als Ruma bereits Mutter eines holden Knaben war, erfuhr der Vater der Nixe, was geschehen war. Er quälte seine Tochter und wollte sie zwingen, sich von Romar loszusagen. Aber sie blieb standhaft in ihrer Liebe.
Rhumequelle
Rhumequelle


Rhumequelle
Rhumequelle
Da verfluchte der zornige Alte seine Tochter, tötete ihr Kind und verbannte Ruma in eine Höhle. Immer wieder versuchte die tapfere Tochter, durch Wege unter der Erde, die heute noch vorhanden sind, zu ihrem Mann zu gelangen. Endlich schaffte sie es nach vielen Jahren, durch unterirdische Bahnen dem Einflussgebiet des wütenden Vaters zu entrinnen. Als Wasserstrom kam sie schließlich ans Tageslicht. Die Stelle, wo das geschah, wurde zu ihrem Andenken „die Ruma (Rhumequelle)" genannt.




Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.karstwanderweg.de!

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