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König Heinrich's Vogelherd
Plan vom Burgwall "König Heinrichs Vogelherd"
Plan vom Burgwall "König Heinrichs Vogelherd"


Südlich oberhalb des Ortes Pöhlde liegt auf dem Bergrücken des Rotenberges die Burganlage „König Heinrichs Vogelherd". Durch die Anlage führt der aus dem Rheinland nach Mitteldeutschland verlaufende mittelalterliche „Fastweg".
Ein Hinweis für sein hohes Alter ist, dass er unweit westlich der Befestigungsanlage von bronzezeitlichen Grabhügeln begleitet wird. Vom Ort ziehen Hohlwege zu der Burganlage hinauf.
An dem Platz haftet der Name "König Heinrichs Vogelherd".
Der Sage nach erhielt König Heinrich I. hier im Jahre 919 die Nachricht von seiner Königserhebung.

Restauriertes Westtor der Oberburg
Restauriertes Westtor der Oberburg
Die ältere Unterburg bildet ein Oval von 220 auf 122 m.
Im Westen schließt mit 97 bis 100 m Durchmesser die fast kreisrunde Oberburg an. Offenbar wurde die Anlage vom Ort aus unterhalten und diente nur bei Bedarf als Fluchtburg und Wegesperre.
Die Befestigung der Unterburg bestand aus einem Trockenmauerwerk mit Wallhinterschüttung, in die mächtige Packungen liegender Hölzer als Unterbau eingebracht waren. Davor war in die Hangböschung ein Sohlgraben eingetieft. Wenig später erhielt die Südflanke zur Verstärkung eine in Gipsmörtel gesetzte Buntsandsteinmauer. Der wohl ursprünglich vorhandene Sohlgraben wurde durch einen Spitzgraben mit v-förmigem Profil ersetzt.


Erläuterungstafeln im Burgwall
Erläuterungstafeln im Burgwall
Die Oberburg war ebenfalls durch eine mit Gips gemörtelte Mauer von 1,8 bis 2,0 m Stärke befestigt.
Im Westen nach Pöhlde zu und im Osten zur Unterburg hin befanden sich 2 Zangentore, wobei das östliche durch eine sehr lange zurückgezogene Torgasse gekennzeichnet war. C-Analysen und Keramikfunde stützen die Datierung vom 9. bis ins frühe 10. Jahrhundert. Erstaunlicherweise setzen die Funde im Pfalz- und Klosterbereich erst im beginnenden 10. Jahrhundert ein. Die Burganlage wurde demnach aufgegeben, als die Pfalz- und Klostergebäude entstanden.

Wo aber die zur Burg gehörige gleichzeitige Siedlung mit ludolfingischem Herrensitz gelegen hat, ist noch unbekannt.


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