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Herzberg...la Esperanto-urbo

Herzberg, die Esperanto-Stadt

Seit dem 12. Juli 2006 benutzt Herzberg den offiziellen Beinamen „die Esperanto-Stadt“, in Esperanto: „la Esperanto-urbo“. Dafür stimmten alle vier Parteien des Stadtrates. Der Herzberger Bürgermeister Gerhard Walter erhielt daraufhin innerhalb weniger Wochen hunderte Glückwünsche aus aller Welt.
Aktive Esperanto-Sprecher gibt es in Herzberg seit Mitte der sechziger Jahre, als Joachim Gießner begann, die neutrale Brückensprache im Herzberger Bahnhof zu unterrichten. Über die Stadtgrenzen hinaus wirkte Gießner jahrzehntelang als außerordentlich reger und geschätzter Vorsitzender des deutschen und des internationalen Eisenbahner-Esperanto-Fachverbandes. Zudem übersetzte er hunderte Lieder, Opern, Operetten, Bücher und Fachartikel ins Esperanto.
Seit einigen Jahren zieht besonders das Interkulturelle Zentrum Herzberg in der Grubenhagenstraße 6 Esperanto-Freunde aus dem In- und Ausland an. Es ist zugleich Filiale für Weiterbildung und Kultur des Deutschen Esperanto-Bundes und Bildungszentrum für den Internationalen Esperanto-Lehrerverband. In Herzberg finden das ganze Jahr über Esperanto-Sprachkurse, Ausbildungsprogramme für Esperanto-Lehrer und andere Bildungsveranstaltungen statt.
Besonders erfolgreich erwies sich Esperanto für die Belebung der Beziehungen zur polnischen Partnerstadt Góra. Im April 2005 vereinbarten die Bürgermeister Gerhard Walter und Tadeusz Wrotkowski, Esperanto als neutrale, leicht erlernbare Sprache für direkte Kontakte zwischen den Bürgern beider Städte zu nutzen. Inzwischen wird Esperanto in den Schulen der Partnerstädte unterrichtet. Im August 2006 trafen sich zum ersten Mal Herzberger und Góraer Esperanto-Schüler zu gemeinsamen Sommerferien in Herzberg-Pöhlde. Ähnliche Begegnungen sollen auch in den kommenden Jahren organisiert werden – mit jungen Gästen aus noch mehr Ländern.

Was ist Esperanto?


Esperanto ist die Brückensprache, welche die Verständigung zwischen Menschen verschiedener Völker erleichtert und kulturelle Gleichberechtigung ermöglicht. Sie ist erheblich schneller zu erlernen als jede Nationalsprache.
Esperanto entstand aus einem Projekt, das 1887 von dem Warschauer Arzt L. L. Zamenhof veröffentlicht wurde. Inzwischen gibt es Esperanto-Sprecher in etwa 120 Ländern.

Praktisch angewendet wird Esperanto vor allem

  • von Reisenden, die ein weltweites Netz von Esperanto sprechenden Gastgebern nutzen;
  • auf Esperanto-Kongressen, Kulturfestivals und anderen Veranstaltungen;
  • zur Pflege diverser Hobbys wie internationale Brieffreundschaften, Philatelie, Amateurfunk, Schach, Naturfreunde, sowie für Religionsgruppen u.a.
Außerdem gibt es eine umfangreiche Übersetzungs- und Originalliteratur. In speziellen Fällen wird Esperanto verwendet als Wissenschaftssprache, Handelssprache und als Arbeitssprache einiger Nichtregierungsorganisationen.

Über Esperanto in Herzberg informiert:
Interkulturelles Zentrum Herzberg
Grubenhagenstr. 6
37412 Herzberg am Harz
Telefon: (0 55 21) 59 83
mobil: (01 62) 9 89 31 42
esperanto-zentrum@web.de
www.esperanto-zentrum.de

RTL-Film über Esperanto

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