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Scharzfeld
Der Ort wird urkundlich erstmals im Jahre 952 in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Otto I zugunsten des Klosters Pöhlde erwähnt.

Burgruine Scharzfels
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Burgruine Scharzfeld

Die nördlich von Scharzfeld idyllisch in lichten Laubwäldern gelegene Burg- und Festungsruine Scharzfels ist auf bequemen Wanderwegen leicht zu erreichen. Die auf einem beherrschenden Dolomitfelsen gelegene Burganlage, bestehend aus Ober- und Unterburg, wird 1131 als Harzburg "Scartvelt" erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg fiel 1593 nach dem Aussterben der Hohnsteiner Grafen gleichfalls an die Welfen. Nach dem Ausbau zum Staatsgefängnis (1627) wurde die Burganlage im Siebenjährigen Krieg (1761) von französischen Truppen zerstört.

Steinkirche
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Steinkirche

Der Ortsteil Scharzfeld ist im übrigen bekannt geworden durch die sogenannte "Steinkirche" und durch die Abris (Felsschutzdächer, franz. abrier = schützen) am Ritterstein und Schulberg. Die "Spatenforschung" hat den Bereich der Steinkirche und am Schulberg als Orte des frühesten Auftretens des Menschen im südwestlichen Harzvorland während der ausgehenden Altsteinzeit (Jungpaläolithikum = 60.000 bis 10.000 v.Chr.) und der mittleren
Steinzeit (Mesolithikum = 10.000 bis 4.000 v.Chr.) ausgewiesen. Als vorerst einzige altsteinzeitliche Höhlenstation Niedersachsens ist die Steinkirche eine der bekanntesten und wichtigsten Fundstätten des Landes. In frühchristlicher Zeit ist die Steinkirche in eine christliche Kultstätte verwandelt worden und diente als solche bis ins 14. Jahrhundert. Altarplatz, Kanzel und Weihwassernische stammen aus dieser Epoche.

Burgruine Scharzfels (Zeichnung)
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Burgruine Scharzfels (Zeichnung)

Abseits der Hauptstraße erhebt sich die 1855 errichtete St. Thomas-Kirche. Aus ihrer Vorgängerin stammt ein Schnitzaltar des 15. Jahrhunderts; wahrscheinlich gehört dieses Werk zu einem größeren verlorengegangenen Flügelaltar.






Wappen von Scharzfeld
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Wappen von Scharzfeld

Das Gemeindewappen von Scharzfeld zeigt ein springendes, goldenes Einhorn in rotem Schilde.





Einhornhöhle
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Einhornhöhle

Die Scharzfelder Höhle wird seit 1762 die „Einhornhöhle" genannt. Sie liegt an der äußersten südöstlichen Grenze des ehemaligen Fürstentums Grubenhagen.
Obwohl das Einhorn ein Fabeltier ist, spielt es bis ins 19. Jahrhundert hinein eine wichtige Rolle. Bereits im Jahre 1703 wird von der Höhle erzählt, dass sie berühmt sei, wegen des darin ergrabenen „Unicornu fossile", d. h. Knochen des sagenhaften Einhorns. In Wirklichkeit handelte es sich um die zahlreichen Knochen des Bison oder Wisent und des Riesenhirsches.

Die Farben rot und gelb (gold) sind deshalb gewählt worden, um dadurch eine geschichtliche Verbindung zu dem ehemaligen Fürstentum Grubenhagen herzustellen. Es soll dadurch ein Teil der vergangenen Heimatgeschichte aufleben.

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