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Untersuchungsberechtigungsschein (Jugendarbeitsschutz)

Allgemeine Informationen

Jugendliche, die vor Vollendung des 18. Lebensjahres eine Ausbildung oder eine Beschäftigung beginnen wollen, dürfen nur dann beschäftigt werden, wenn sie innerhalb der letzten vierzehn Monate von einem Arzt untersucht worden sind (Erstuntersuchung) und dem Arbeitgeber eine von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorlegen.

Für diese ärztliche Untersuchung erhält der Jugendliche beim Bürgerbüro einen Untersuchungsberechtigungsschein, wenn er mit Hauptwohnsitz in Herzberg am Harz gemeldet ist.
Der Untersuchungsberechtigungsschein wird sofort ausgestellt und ggf. auch an einen Erziehungsberechtigten ausgehändigt.

Ein Jahr nach Aufnahme der ersten Beschäftigung hat sich der Arbeitgeber die Bescheinigung eines Arztes darüber vorlegen zu lassen, dass der Jugendliche nachuntersucht worden ist (erste Nachuntersuchung). Die Nachuntersuchung darf nicht länger als drei Monate zurückliegen.

Nach Ablauf jedes weiteren Jahres nach der ersten Nachuntersuchung kann sich der Jugendliche erneut nachuntersuchen lassen (weitere Nachuntersuchung).

Wenn der Jugendliche den Arbeitgeber wechselt, so darf ihn der neue Arbeitgeber erst beschäftigen, wenn ihm die Bescheinigung über die Erstuntersuchung und ggf. die Bescheinigung über die erste Nachuntersuchung vorliegen.

Wichtige Informationen zum Thema Jugendarbeitsschutz erhalten Sie auf den Internet-Seiten des Nieders. Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Personalausweis, Reisepass, Kinderpass
Welche Gebühren fallen an?
  • Gebührenfrei.
Rechtsgrundlage
  • Jugendarbeitsschutzgesetz
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