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Veränderungssperre

Allgemeine Informationen

Veränderungssperre

Da das Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes einen längeren Zeitraum erfordert, besteht die Möglichkeit, dass in der Zeit zwischen Aufstellungsbeschluss und Wirksam-werden des Bebauungsplanes Bauvorhaben errichtet werden, die der künftigen Planung entgegenstehen könnte.
Mit dem Erlass einer Veränderungssperre ( Satzung) kann verhindert werden, dass die Ziele der Planung insofern beeinträchtigt werden.

Mit der Veränderungssperre hat die Gemeinde die Möglichkeit, für den künftigen Planbereich die Bautätigkeit für einige Zeit auszusetzen oder nur solche Bauvorhaben zuzulassen, die dem Planungszweck nicht zuwiderlaufen.

Verfahrensablauf

Zurückstellung von Baugesuchen

Wird eine zulässige Veränderungssperre nicht beschlossen oder ist sie noch nicht in Kraft getreten, hat die Baugenehmigungsbehörde auf Antrag der Gemeinde die Entscheidung über die Zulässigkeit von Vorhaben im Einzelfall für einen Zeitraum bis zu zwölf Monaten auszusetzen, wenn zu befürchten ist, dass die Durchführung der Planung durch das Vorhaben unmöglich gemacht oder wesentlich erschwert würde.

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