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Winterdienst

Allgemeine Informationen

Der Winterdienst hat im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit sicherzustellen, dass bei Glätte und Schnee durch Streuen und Räumen die Straßen und Gehwege auch weiterhin sicher befahrbar bzw. begehbar sind.

Haben Sie Fragen zur Durchführung und Organisation der Winterdienstleistung wie z.B., dass dieser gar nicht oder aber mangelhaft durchgeführt wurde, wenden Sie sich bitte an Frau Thiele, Tel.: 05521 / 854-561.

Haben Sie Fragen zum Winterdienst auf Gehwegen, zu Satzungs- oder Verordnungsangelegenheiten wenden Sie sich bitte an Herrn Päckers, Tel.: 05521 / 852-210.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei der Gemeinde, der Samtgemeinde und der Stadt, soweit es sich um den Winterdienst in der geschlossenen Ortslage handelt.  Die Räum- und Streupflicht kann auf die Anwohner übertragen werden, wobei die Übertragung zumutbar sein muss.

Winterdienst auf Straßen

Die Schneeräumung und das Abstreuen bei Glätte führen die Städtischen Betriebe im Auftrag der Stadt Herzberg am Harz durch. Der Winterdienst erfolgt unter Berücksichtigung der Verkehrsbedeutung der Straßen, d. h., zuerst werden die Durchgangsstraßen, dann die Straßen mit starkem innerörtlichen Verkehr und anschließend die Anliegerstraßen geräumt.
Kein Anlieger hat Anspruch darauf, dass der Schnee in "seiner" Straße bis zu einer bestimmten Zeit geräumt ist.

 

  • Einsatzstufe "S" = Schneeräumung auf der Zufahrt zum Kreiskrankenhaus.
  • Einsatzstufe "I" = Schneeräumung auf Straßen, die dem Durchgangsverkehr dienen.
  • Einsatzstufe "II" = Schneeräumung aller übrigen Straßen und Plätze, insbesondere Anliegerstraßen.

Im Winterdienst werden Räumfahrzeuge und Handräumdienste / Streukolonnen eingesetzt. Die Räumfahrzeuge sind bei Bedarf ab 6:00 Uhr im Einsatz, der Handstreudienst ab 6:30 Uhr, bei extemen Wetterlagen ggf. auch früher.


Winterdienst auf Geh- und Radwegen

Der Winterdienst auf Geh- und Radwegen sowie gemeinsamen Geh- und Radwegen obliegt grundsätzlich den Grundstückseigentümern. Hierbei sind zur Sicherung des Fußgängertagesverkehrs die Wege mit einer geringeren Breite als 1,00 m ganz, die übrigen mindestens in einer Breite von 1,00 m von Schnee freizuhalten, außerdem ist Eis- und Schneeglätte zu beseitigen. Ist ein Gehweg nicht vorhanden, so ist ein ausreichend breiter Streifen neben der Fahrbahn oder wo ein Seitenraum nicht vorhanden ist, am äußersten Rand der Fahrbahn freizuhalten.

Die Beseitigung des in der Zeit von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr gefallenen Schnees sowie der entstandenen Glätte hat unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls bzw. nach dem Entstehen der Glätte zu erfolgen. Ist über Nacht Schnee gefallen oder Schnee- und Eisglätte entstanden, muss der Winterdienst werktags bis 08.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 09.00 Uhr durchgeführt sein.

Der Schnee darf nicht in die Rinnsteine, Gossen, Gräben oder Einlaufschächte der Kanalisation geschoben werden. Schnee und Eis dürfen nicht auf Fahrbahnen oder in Gewässer verbracht werden.

Bei Schnee- und Eisglätte auf den Gehwegen darf nur mit Sand oder mit anderen abstumpfenden Mitteln gestreut werden.


Der Einsatz von Streusalz ist nur zulässig:
 

  • in besonderen klimatischen Ausnahmefällen, z. B. Eisregen, und
  • an gefährlichen Stellen an Radwegen, Gehwegen einschl. gemeinsamen Rad- und Gehwegen, wie z. B. Treppen, Rampen, Brückenauf- oder abgängen, starken Gefälle- oder Steigungsstrecken oder ähnlichen Gehwegabschnitten. Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Streusalz bestreut werden.

Die Streukisten werden mit Beginn des Winters durch die Städtischen Betriebe im Bereich von gefährdeten und verkehrswichtigen Stellen aufgestellt.
Das Streugut soll nicht für Privatzwecke oder auf Privatgrundstücken verwendet werden.

Bei Nichterfüllung des Winterdienstes auf Geh- und Radwegen gehen eventuelle Regressansprüche auf die Grundstückseigentümer über.
 

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