Das Programm der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung unterstützt Städte und Gemeinden dabei, Jugendbeteiligung dauerhaft in kommunale Entscheidungsprozesse zu verankern.
Bereits im vergangen Jahr wurde ein Jugendrat in der Stadt Herzberg am Harz etabliert und somit ein dauerhaftes Beteiligungsformat geschaffen. Inzwischen kommt der Jugendrat im August zu seiner zehnten öffentlichen Sitzung zusammen und hat die Möglichkeit durch Anträge und Anfragen an den Rat der Stadt Herzberg am Harz politische Prozesse aktiv mitzugestalten.
Die Abschlussveranstaltung bot die Gelegenheit, die in Herzberg am Harz erreichten Fortschritte vorzustellen. So wurde durch Max Lange, Mitglied des Jugendrates, der aktuelle Stand zum geplanten Dirtpark im Domeyerpark präsentiert. Des Weiteren bestand die Möglichkeit sich mit anderen Kommunen über erfolgreiche Beteiligungsformate auszutauschen und es wurde deutlich, dass die Beteiligung junger Menschen kein einmaliges Projekt ist, sondern ein fester Bestandteil der kommunalen Arbeit bleiben soll.
Bürgermeister Christopher Wagner zeigte sich erfreut über die Entwicklung:
„Mit unserem Jugendrat haben wir ein Beteiligungsformat, was wir auf- und ausbauen können. Ich glaube, dass wir in Rat und Verwaltung immer noch dabei sind uns an die neuen Abläufe zu gewöhnen.“
Auch künftig möchte die Stadt Herzberg am Harz diese Art der Beteiligung fortführen und jungen Menschen die Möglichkeit geben, ihre Ideen einzubringen und kommunale Entscheidungen mitzugestalten. So stehen im kommenden Jahr schon die ersten Neuwahlen zum Jugendrat an. Die Erfahrungen aus dem Intensivprogramm bilden dafür eine wichtige Grundlage.

