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Kommunaler Klimaschutz

Kommunaler Klimaschutz
Die Stadt Herzberg am Harz richtete aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ein Klimaschutzmanagement ein. Im Förderzeitraum setzte die Klimaschutzmanagerin Anna Tegtmeier das Vorhaben „KSI: Integriertes Klimaschutzkonzept mit Klimaschutzmanagement für die Stadt Herzberg am Harz – Erstvorhaben“ um. Das Förderprojekt mit dem Kennzeichen 67K21590 war befristet bis 30. November 2024. Ein Klimaschutzkonzept wurde erstellt und erste Maßnahmen zum Klimaschutz umgesetzt.
Im weiterführend bewilligten Förderzeitraum vom 01.04.2025 bis 31.03.2028 mit dem Vorhaben „KSI: Anschlussvorhaben Klimaschutzmanagement für die Stadt Herzberg am Harz“ und dem Förderkennzeichen 67K21590-1 unterstützt Michaela Stegmaier als Klimaschutzmanagerin die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Maßnahmenkatalog des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Herzberg am Harz.
Nationale Klimaschutzinitiative
© Nationale KlimaschutzinitiativeMit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen zum Projektträger finden sich hier: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Was ist eigentlich ein „Integriertes Klimaschutzkonzept?“
In diesem Konzept werden kurz-, mittel- und langfristige Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen dargestellt. Damit leistet die Stadt Herzberg am Harz einen entscheidenden Beitrag auf lokaler Ebene zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele. Dieses Konzept bezieht alle relevanten Akteur*innen ein, dazu zählen unter anderem Bürger*innen, lokale Unternehmer*innen, Politiker*innen etc..
Wesentliche Bestandteile des integrierten Klimaschutzkonzepts sind eine Energie- und Treibhausgasbilanz, eine Potenzialanalyse, Minderungsziele, ein Maßnahmenkatalog, eine Empfehlung für ein geeignetes Controlling- und Managementinstrument sowie eine Kommunikationsstrategie.
Welche Aufgabe übernimmt die Klimaschutzmanagerin dabei?
Die Klimaschutzmanagerin steuert die Maßnahmenumsetzung des Klimaschutzkonzeptes und trägt die Gesamtverantwortung. Zudem koordiniert sie alle klimaschutzrelevanten Aufgaben innerhalb der Verwaltung, sowie mit externen Akteur*innen und Dienstleister*innen. Außerdem informiert die Klimaschutzmanagerin sowohl innerhalb als auch außerhalb der Verwaltung über den derzeitigen Bearbeitungsstand, initiiert Prozesse und Projekte zur Vernetzung der Akteur*innen. Während des Projektzeitraums ist die Klimaschutzmanagerin zudem für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit, die Moderation von Veranstaltungen und die Sensibilisierung und Mobilisierung der Bürger*innen zuständig.
Einen Überblick zu Förderungen, Beratungen und Intitiativen findet sich auf diesen WEB-Sites:
Protokolle und Materialen
Protokoll: Klimaschutzworkshop I
Datum: 06.07.2023, im Martin-Luther-Haus in Herzberg, 18:00 -20:00 Uhr



