
© Esperantogesellschaft Südharz
Diese Steine aus Impala-Granit wurden von der Herzberger Firma Riedel gefertigt und graviert.
Diversen Publikationen ist zu entnehmen, dass eine frühe Esperanto-Informations- und Begegnungsstelle für den Südharz von Paul Gottgetreu (Vorsitzender der Esperanto-Gruppe Hannover) im Jahr 1910 gegründet wurde.

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Diese befand sich im Bereich der unteren Hauptstraße, sowohl in der ehemaligen Druckerei Alfred Preiss, als auch in der benachbarten Apotheke Baitz.
Ein weiterer neuer Informationsstein ist nun vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Gießner an der Nicolaischule zu finden.

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Joachim Gießner war sowohl ein herausragender Fachmann, als auch Pionier in Sachen Esperanto. Er war einige Jahrzehnte Vorsitzender des Deutschen - und auch des Internationalen Eisenbahner Esperanto-Fachverbandes. Gießner übersetzte eine Unzahl von Liedern ins Esperanto und begann unter anderem mit dem Ausbau zur Nutzung als Fachsprache.
Ihm lag – gerade auch im Sinne des Esperanto-Erfinders Dr. L. L. Zamenhof –besonders am Herzen, dass die Friedenssprache Esperanto ein festes Domizil mit hoher fachlicher Kompetenz in der bürgerlichen Gesellschaft in Herzberg am Harz bekommen sollte.
Nachdem es ihn Ende der 60er Jahre von Braunschweig hierher verschlug, wurde auf sein Anraten und mit ihm als Mitbegründer im Jahre 1976 die Esperanto-Gesellschaft Südharz mit Sitz in Herzberg am Harz gegründet.
Joachim Gießner verstarb im Jahr 2003.



