Auch im Herzberger Esperanto-Centro wurden durch die Pandemie einige traditionelle Aufgaben verändert. Darüber wurde jüngst in der Vorstandssitzung (per Zoom) der Esperanto-Gesellschaft Südharz berichtet und diskutiert.
Das Esperanto-Centro konnte in den Wintermonaten die vielen (zum Teil einzigartigen) Spezialsammlungen durch Zukäufe noch erweitern. Darüber freute sich der Vereinsvorstand sehr. Man sucht ständig in Auktionshäusern, Antiquariaten nach seltenen frühen esperantosprachigen Dokumenten.
Ab Sommer möchte man auf der oberen Plattform im Museum des Welfenschlosses eine neue Sonderausstellung mit dem Titel "Firmen- und Produktnamen in Esperanto" anbieten. Bislang ist dort noch weiterhin die Sonderausstellung über "Tee, Liebe, Welt" (Teo, Amo, Mondo) zu sehen.
Bedingt durch den momentan coronabedingten Begegnungsmangel gehören aktive und passive Internetkonferenzen mit unterschiedlichen Themen zum Tagesangebot. So nahm das Esperanto-Centro u.a. an Bildungsangeboten des Fördervereins Schloss Herzberg, der LEB Südniedersachsen, GIVE des Landkreises Göttingen, der FUEN (europäische Minderheitenorganisation), usw. teil.
Das Esperanto-Centro in Zusammenarbeit mit der LEB organisiert regelmäßig dienstags sog. „Bunte Abende” mit diversen Vorträgen, Präsentationen und Diskussionen. Es war eine besondere Freude der Einladung des Esperanto-Klubs in New York zu folgen. Dieser konnte sich so über einige Esperanto-Errungenschaften in Herzberg informieren. Viele Fragen konnten gleich beantwortet werden. Es wird ein weiteres Programm geplant, um über die Geschichte, Geographie, Städtepartnerschaftsarbeit, usw. aus Herzberg per Esperanto zu informieren.
An den Internet-Kulturabenden nehmen auch Vortragende aus anderen Länderrn teil. Dank der gut ausgearbeiteten Präsentationen von Ottmar Jareb aus Ungarn können die Teilnehmer per Esperanto besondere Themen aus der Welt erfahren. Reiseberichte in den Iran und nach Indien interessierten ebenfalls Menschen aus etlichen Ländern. Insbesondere aus Brasilien, Ungarn, Polen, den Niederlanden und aus verschiedenen Regionen in Deutschland fanden sich interessierte Teilnehmer. Einige neue Sprachfreunde möchten gern mal das Esperanto-Centro in Herzberg und die schöne Region besuchen. Sogar eine junge Inderin, die sich Esperanto selbst beigebracht hatte, war sehr interessiert. Auf die Frage, weshalb sie sich im fernen Indien für Esperanto engagiert, antwortete, dass sie die neutrale Sprache Esperanto und die Verständigung auf gleicher Augenhöhe für alle Menschen für besonders wichtig hält.
Das Esperanto-Centro nimmt ab Sommer bzw. Herbst an einem neuen Erasmus-Projekt der EU - evtl. über europäische Musik mit Partnern in Frankreich, den Niederlanden, Italien und Polen teil. Die Leitung dieses europäischen Kulturprojektes befindet sich in Toulouse (Frankreich).
Man hofft ab Mai (unter den strengen Hygieneregeln) im Gartenbereich auch wieder regelmäßige Klubzusammenkünfte anbieten zu können. Die Angebote per Internet mit vielen Themen will man weiterhin beibehalten.
Der Verein will im August auch wieder einen zweiwöchigen Sommerkursus anbieten. Es sind noch weitere Aktivitäten geplant bzw. in Vorbereitung.
http://esperanto-urbo.de (multlingva)
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Germana Esperanto-Centro/Interkultura Centro Herzberg
D-37412 Herzberg/Harz-la Esperanto-urbo
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Urbo Herzberg http://www.herzberg.de


