In der letzten Woche trat der Jugendrat der Stadt Herzberg am Harz zu seiner neunten öffentlichen Sitzung im Stadtteiltreff Kastanienplatz zusammen. Neben Berichten über vergangene Aktionen fasste das Gremium wegweisende Beschlüsse für die kommenden Monate. Im Fokus standen dabei die anstehende Bürgermeisterwahl sowie eine strategische Neuausrichtung der eigenen Öffentlichkeitsarbeit.
Ein zentrales Thema der Sitzung waren die Entwicklungen rund um den geplanten Dirtpark in Herzberg. Am 10. Juni wurden die neuen Pläne im Rahmen eines Workshops des Planungsbüros erfolgreich vorgestellt und mit den Teilnehmenden abgestimmt. Der Bau soll bereits Ende des Sommers 2026 beginnen, sodass das Projekt im Jahr 2027 fertiggestellt werden kann.
Als Ergebnis der Jugendkonferenz der Stadt Herzberg am Harz vom 14. April ist aktuell ein eigenes Open-Air-Kino in Vorbereitung. Am 13. Juni unterstützte das Gremium den CSD des Jugendforums Harzland und weiterer lokaler Akteure aktiv mit tatkräftiger „Manpower“.
Im Zuge der Sitzung wurde die bisherige Öffentlichkeitsarbeit des Jugendrates selbstkritisch evaluiert. Um die Sichtbarkeit künftig maßgeblich zu erhöhen, beschlossen die Mitglieder einstimmig die Anschaffung von einheitlicher Kleidung sowie Roll-Ups und Beachflags für Infostände und Veranstaltungen.
Darüber hinaus wurde der einstimmige Beschluss gefasst, im ersten Halbjahr des kommenden Schuljahres 2026/2027 intensive Schulbesuche durchzuführen und eigene Events zu initiieren. Damit möchte der Jugendrat den direkten Austausch mit den Schülerinnen und Schülern vor Ort stärken. 2027 endet dann auch schon die erste Wahlperiode des Gremiums.
Mit Blick auf die Wahl des Bürgermeisters am 13. September geht der Jugendrat im Bereich der politischen Bildung neue Wege. Anstelle einer klassischen Podiumsdiskussion plant das Gremium die Umsetzung eines neuen, dynamischen Social-Media-Formates. Ziel ist es, alle Kandidierenden und ihre politischen Inhalte zeitgemäß und zielgruppengerecht für die junge Wählerschaft aufzubereiten.




