„Die Schönheit der Natur, die sie umgibt, ist für Tura Jursa die Quelle ihrer Inspiration. In Eichen-, Eschen- und anderen einheimischen Hölzern fängt sie diese Schönheit ein. Autodidaktisch erlernte sie die Fertigkeiten der Holzbildhauerei und des Schnitzens, wodurch über die Jahre eine einzigartige Sammlung von Unikaten entstand – jedes ein Ausdruck ihrer Seele, nicht zum Verkauf bestimmt, sondern um Besucher in Ausstellungen zu erfreuen.“, so Bürgermeister Christopher Wagner in seiner Eröffnungsrede zur Vernissage.
Seit dem Jahr 2007 konnten die Arbeiten der Künstlerin in 25 Ausstellungen im ganzen Harz besichtigt werden, darunter 2017 und 2020 im Museum Schloss Herzberg. 2026 kehrt sie nun mit ihrer 26. Ausstellung zurück.
Besonders hervorzuheben ist die aktuelle Serie, in der die Sagen und Legenden jedes Ausstellungortes künstlerisch darstellt werden. So verbindet Tura Jursa Geschichte, Mythos und Natur auf faszinierende Weise und lädt dazu ein in die geheimnisvolle Welt der Geschichten, die unsere Heimat prägen, einzutauchen.Rund um Herzberg am Harz finden sich in der Ausstellung drei Werke:
1. Das Teufelsweib und der Gärtner von Schloss Herzberg (nach einer Sage)
2. Der Freudenstein von Herzberg
3. Der Juessee von Herzberg
Nach dem Wunsch der Künstlerin werden diese drei Werke nach dem Ende der Ausstellung im Schloss verbleiben. Sie überlässt sie der Stadt Herzberg am Harz als Schenkung.
„Dafür, dass wir diese drei Unikate erhalten, bin ich sehr, sehr dankbar und versichere Ihnen, dass sie einen angemessenen Platz erhalten werden“, bedankt sich Bürgermeister Christopher Wagner zur Vernissage.
Die Sonderausstellung kann bis zum 30. Juli 2026 zu den Museumsöffnungszeiten besucht werden.

