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Erzähl-Café der Zukunfstwerkstatt

Do, 21.11.2019, 18:00 Uhr
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„Rübergemacht mal andersherum“ ist Titel einer sicherlich interessanten Veranstaltung, in der Betroffene erzählen, wie sie als "Wessies" sich im Osten eine Existenz aufbauten.

Vor 25 Jahren – fünf Jahre nach der Grenzöffnung – beschloss eine Gruppe junger Leute sich in dem 400-Seelen-Dorf Silkerode/Thüringen anzusiedeln. Mit ihren kreativen Ideen, enormer Willensstärke und langem Atem gelang es ihnen auf einem ehemaligen Bauernhof eine Mosterei, eine Bio-Gärtnerei und eine Naturheilpraxis aufzubauen, durch die sie mit ihren dort gegründeten Familien bis heute auf eigenen Füßen stehen können.

Ingmar Dalchow, Inhaber der Mosterei Malus, der sich selbst als Wahlthüringer bezeichnet, wird am Donnerstag, den 21.11.2019 um 18 Uhr im Rahmen des Erzähl-Cafés der Zukunftswerkstatt Herzberg in der Hauptstraße 58 über ihr Sesshaftwerden im ehemaligen Sperrgebiet – in direkter Nachbarschaft zu Herzberg – berichten. Viele Bürgerinnen und Bürger Herzbergs können sich noch lebhaft an die Grenzöffnung und die dadurch ausgelösten Veränderungen erinnern. Sie sind herzlich dazu eingeladen, ihre Erfahrungen in einen regen Austausch an diesem Abend einzubringen.

Miteinander weiter entwickeln – 30 Jahre Friedliche Revolution – 30 Jahre Deutsche Einheit © Zukunfstwerkstatt Herberg e.V.Bild vergrößern 

Die Veranstaltung findet im Rahmen des aktuellen Projekts der Engagierten Stadt Herzberg „Miteinander weiter entwickeln – 30 Jahre Friedliche Revolution – 30 Jahre Deutsche Einheit“ statt und wird unterstützt durch das Bundesministerium für Familie, Jugend, Frauen und Senioren.

Rubrik
Vorträge / Lesungen / Diskussionen
Aus den Vereinen und Gruppen

Veranstaltungsort
Erzähl-Café im Laden der Zukunftswerkstatt
Hauptstraße 58
37412 Herzberg am Harz
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